Woche 3 – Face your Ego

Es ist vorbei. Das stundenlange Sitzen hat ein Ende. Ob das jetzt besser ist?

Es lehrt mich eigentlich nur eins: Uns ist nie etwas recht.

Denn innerhalb nur einer Woche wurde das Sitzen durch 2-Minuten-Asanas-halten ersetzt. 😀 Und das ist bei Weitem anstrengender.

Unglaublich ist es doch, wie schnell unser Körper Fortschritte macht, wenn wir kontinuierlich dranbleiben. Beziehungsweise, wenn wir fähig sind, unserem Ego die Stirn zu bieten. Hierbei ist es nicht unwesentlich, seine eigenen Grenzen zu kennen und zwar die gesunden und die ungesunden. (Da braucht es schon etwas Feingefühl für den eigenen Körper – nicht dass man sich verletzt.)

Denn Regel Nummer 1 bleibt: Yoga ist kein Wettkampf! Bleib auf deiner Matte mit deiner Aufmerksamkeit.

Kein Wettkampf! Jedenfalls nicht, zwischen dir und anderen. Vielmehr ist es ein Kampf gegen dich selbst. Dein Ego.

Das bespaßt werden möchte während der Meditation, das stundenlanges Sitzen langweilig findet, aber auch keine Lust hat, 2 anstrengende Minuten Asanas zu halten. Das schnell aufgibt, wenn etwas nicht nach „seinem Kopf“ läuft, aber auch besser sein möchte als das Mädchen auf der Matte neben dir.

Das sind wir. Tagtäglich – bestimmt von unserem Ego. Besser sein wollen, aber mit möglichst wenig Aufwand.

Yoga konfrontiert uns ständig mit unserem Ego. Das ist nicht immer so entspannend, wie es von außen aussieht. Es bringt uns physisch sowie mental an unsere Grenzen. Und diese Grenzerfahrungen sind es, die uns wachsen lassen.

Und ich bin diese Woche an viele Grenzen gestoßen. 😀  Sei es beim Asana-Halten oder beim Handy-Verzicht oder beim selbst erteilten Zuckerverbot. Außerdem grüßt jetzt schon seit 3 Wochen täglich das Murmeltier morgens um halb7 und wir haben jeden Tag das gleiche Programm…. Was es mit mir macht? Ich bin um einiges disziplinierter als sonst 😀 Ich bin hier sehr ordentlich und habe das erste Mal in meinem Leben Hausaufgaben lange vor der Deadline erledigt. ^^ Außerdem sind diese Grenzen meist hausgemacht. Seien wir mal ehrlich…. Es ist unser eigenes Kopf-Kino, das es uns so schwer macht, zu verzichten oder Dinge zu ändern. Ziemlich cool zu lernen, der Regisseur dieses Kopf-Kinos zu werden, statt die Marionette deines Egos zu sein.

Also… ob Sitzen oder Asanas-Halten? Wichtig ist, was du draus machst!

Auf in die Examenswoche! Bis bald :-*

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