Woche 1 – Get out of your comfort zone

Ich habe wieder einen geregelten Tagesablauf. 😀

Und nach 6 Tagen striktem Zeitplan habe ich mich wirklich auf den freien Tag heute gefreut. (War aber trotzdem -freiwillig- heute morgen im Yoga-Raum und habe fleißig meine Sonnengrüße gemacht. Die Routine fruchtet also schon. 😉 )

Trotzdem hatte ich dieses Gefühl schon lange nicht mehr. WOCHENENDE! Toll… Nachdem ich so lange – gefühlt – jeden Tag Wochenende hatte, war das jetzt mal wieder etwas ganz Besonderes. 🙂

Hinter mir liegt eine intensive erste Woche. Wenn ich den Montag vergleiche mit gestern, als ich schon meine erste komplette Stunde halten durfte. Was ein Unterschied!

Montag noch blutiger Anfänger, gestern schon allein „Om“ vor der Klasse „gechantet“. 😀 Das freut mich sehr und vor allem auch, dass mir die Schule so gut gefällt und die 5 Mädels, mit denen ich das TTC bestreite, so unheimlich nett sind. Vom ersten Tag an fühlte es sich an, als würden wir uns nicht erst seit gestern kennen. Wir sind alle aus unterschiedlichen Ländern: Dänemark, Holland, Spanien, Kanada und Deutschland. Lustigerweise alle leidenschaftliche Reisende – aber wie soll es auch anders sein? Yogis sind eben weltoffen.

Morgens um 7 werden wir im Yogaraum erwartet. Davor darf nicht gesprochen werden, denn vor der ersten Meditation am Morgen sollen wir so viele Eindrücke wie möglich vermeiden. Das ist gar nicht so einfach. 😀 Aber gut… wenn man schlecht geschlafen hat, macht man das halt mit sich selbst aus, anstatt es den anderen auf die Nase zu binden. Und dann ist er auch ganz schnell wieder weg – der Ärger.

Unser Tag beginnt also um 7 und endet auch um 7. Dazwischen liegen 4h Yoga (ja… 4 STUNDEN), 4h Theorie und 1h wechselnde Themen – wie z.B. Atemtechniken (Pranayama). 4h Yoga – klingt hart? Ist es auch. 😀 Uns tut durchweg alles weh! Dabei sitzen wir im Moment noch viel, um die Asanas alle im Detail durchzusprechen. Das wird noch lustig die nächsten 3 Wochen. 🙂

Übrigens: Richtig sitzen, ist auch anstrengend!

Den Rest der Zeit verbringen wir mit relaxen – z.B. am Pool oder auf der Terrasse mit dem schönsten Ausblick ever.

Außerdem mit Karma Yoga – heißt einfach, dass wir im Haushalt mitdenken, wir kochen für uns selbst und halten alles sauber, auch wenn man es gar nicht dreckig gemacht hat (und… ohne dafür ein Dankeschön zu erwarten – selbstlos!). Und natürlich werden unsere Pausen auch genutzt, um zu lernen, nachzuarbeiten und unsere Stunden vorzubereiten, die wir selbst halten dürfen.

Ich hätte nicht gedacht, dass wir dies in der ersten Woche schon machen, aber ich sollte mich täuschen…. So viel dazu: Es war eine richtig tolle Erfahrung und hat mega Spaß gemacht. Auch wenn ich (wie immer) vorher extreeem nervös war, hat alles super geklappt. Es gab selbst von Lehrerseite nichts zu meckern und nur Lob von meinen Mitstreiterinnen. 🙂 Juhuu! Das war ein schöner Start ins Wochenende gestern. Und der Schritt raus aus meiner Komfortzone hat sich richtig gelohnt!

Mal schauen, was die neue Woche bringt.

Euch wünsche ich viel Shanti (=Frieden) … 🙂 Bis dahin!

 

 

 

 

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