Québec – Zuhause in „Frankreich“

Nach meinem Urlaub vom Urlaub holte ich in Montréal meinen letzten Mietwagen ab, der mich bis zum Flughafen in Toronto begleiten sollte. Nun ging es jedoch erstmal in Richtung Nord-Osten entlang des Sankt-Lorenz-Stroms mit dem Ziel Trois-Rivières.

Ich hatte wenige bis keine Erwartungen, da ich nichts wirklich Spektakuläres von Trois-Rivières gehört oder gelesen habe. Eine Industriestadt auf der Durchfahrt zwischen Montréal und Québec City – Ausgangspunkt zum Parc national de la Mauricie. Klingt nach entspannten 5 Tagen im Nirgendwo. 🙂

So sehr nirgendwo, dass ich sogar ein 6er-Zimmer für mich alleine hatte. Letztendlich entpuppte sich dieses Hostel zu jenem, in dem ich mich am meisten zuhause fühlte. Mitten in der süßen, beschaulichen Innenstadt genoss ich es, durch die wunderschön herbstliche Altstadt zu bummeln und an der Flusspromenade zu spazieren. Da es viel regnete, verbrachte ich 2 ganze Tage im Hostel auf der Couch, kochte mir magenfreundliche Gerichte und lief hemmunglos vergammelt durch die Gegend. 😀

Was mir dann auch zum Verhängnis wurde… Nämlich als der Bürgermeister eine Konferenz mit Studenten im Hostel hatte und ich mit meinen Socken in den Birkis an ihm vorbeilief. Ein amüsierter Blick seinerseits sowie ein Witz auf französisch, den ich nicht verstand… Die Studenten jedoch sehr wohl – bescherten mir eine leicht peinliche Situation. 😀

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Aber… da gab es ja noch diesen Park. Und da der liebe Wettergott mal wieder auf meiner Seite war, ließ er an dem Tag die Sonne scheinen, als ich meine 8km-Wanderung durch den Parc national de la Mauricie antrat. Zudem wurde mein Fleiß noch mit wunderschönen Aussichten über die voranschreitende Herbstlandschaft belohnt.

Meinen abschließenden Ausflug von Trois-Rivières machte ich nach Québec City, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Québec. Eine der ältesten Städte Nordamerikas – 400 jähriges Jubiläum feierte die Stadt 2008. Es sieht wirklich aus wie ein kleines Paris und das überdimensionale aber wunderschöne Chateau Frontenac dominiert das Stadtbild.

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Ich spazierte durch die europäisch anmutende Stadt, bummelte, hielt mich mit Kaufen zurück, aber gönnte mir einen leckeren Crêpes und aß das erste mal im Leben Date Squares. Lecker 🙂 Das „Nationalgericht“ der Quebecer – Poutine – ließ ich jedoch aus. Pommes mit Bratensoße und Schmelzkäse überbacken… mmh 😀 Vielleicht nächstes Mal.

 

 

2 Comments

    1. echtundinfarbe

      Vielen Dank! Das freut mich ungemein! Dein Blog macht mir gerade sehr große Lust, nach Schweden zu reisen. 🙂 Da war ich noch nie. Übrigens… Ich bin schon zurück von meiner großen Reise und sollte wohl mal meinen Blog aktualisieren. 😀 Danke für den Hint! Dafür gibt es dann aber bald noch viele Reiseberichte. Ganz liebe Grüße

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