Sunny Vancouver

Aus der Wildnis in die Stadt. Diese Situation hatte ich schon mehrmals auf meiner Reise und meist ging damit ein Kulturschock einher. So schön urban und fancy eine große Stadt sein mag, sie wird mich niemals so faszinieren, wie die Natur. Verständlich also, dass mein erstes Ziel die Promenade am Strand war und keine Sehenswürdigkeit.

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Als hätte ich es geplant (was ich natürlich nicht habe) war ich nur 3 Gehminuten vom Sunsetbeach entfernt… und dann auch noch der SUNSETbeach 🙂 Ein kleiner Spaziergang auf der Promenade stimmte mich auf die Stadt ein und da mein Magen auch anfing, zu knurren, setzte ich mit dem Wassertaxi über nach Granville Island. Das ist eine Insel, voll mit Leckereien und einem riesigen Markt. Jetzt ratet mal, was ich dort gegessen habe? Na klar, einen Kuchen… 🙂 und meine ersten Macarons (Kokos und Himbeer). Gemütlich habe ich dort noch etwas gesessen und mein Buch gelesen.

Am nächsten Tag habe ich einen ausgedehnten Spaziergang am Strand gemacht und nach der Reunion mit Jasmine, die auch nochmal für 3 Tage nach Vancouver kam, haben wir uns gemeinsam den Sonnenuntergang angeschaut.

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Jasmine und mich verbindet eine große Leidenschaft. Das Essen. Diesen Abend ging es zum Griechen. Hier nur ein kleiner Auszug unserer Eskapaden… 😀

Kennt ihr noch die öden Stadtführungen aus der Schule, immer wenn man einen Ausflug gemacht hat? Gäähhn! Ich bin mittlerweile ein Fan von „Walking tours“. Meist sprechen diese ein etwas jüngeres Publikum an und sind auch wirklich informativ bis lustig und oftmals auch noch kostenlos. Unser Guide von Tour Guys in Vancouver formulierte es jedoch so: „If you like the tour, please tip and if you don’t like the tour, please… tip.“ 😉 Mitgenommen habe ich, dass die Kanadier wirklich etwas grenzwertig unterwegs sind, wenn es um das Thema Eishockey geht. 😀 Wir sind die Hamilton- und die Georgia-Straße entlang gelaufen, die 2011 „zerstört“ wurden, nachdem die Vancouver Canucks den Stanley Cup verloren haben. Seriously? (Ist natürlich alles wieder aufgebaut – es wurde schließlich am nächsten Tag eine Facebook-Gruppe zum Aufräumen gegründet :-D)

Vancouver zeigte sich heute von seiner sonnigsten Seite und das haben Jasmine und ich bei einem ausgedehnten Stadtspaziergang genossen. Die Promenade am Wasser ist wirklich toll und auch Gastown (die Altstadt und der Ursprung Vancouvers) ist definitv einen Abstecher wert. Natürlich nicht, ohne etwas zu essen – Crêpes und Eis 🙂

Der nächste Tag sollte unter dem Motto „Leg day“ stehen. Ziel: Der Hausberg von Vancouver – Grouse Mountain. Ich wusste ja nicht, worauf ich mich da einlasse. 😀 Es sind nur 2,9km – aber mit einer Steigung von 853 Höhenmeter und insgesamt 2.830 Stufen. Wir hatten wirklich unseren Schaff, dort hochzukommen… und dann ist auch noch ständig einer an einem vorbeigejoggt. Warum nicht? Als wir endlich oben waren, waren wir schon mächtig stolz auf uns. 🙂 Der Weg war nicht schlecht und die Aussicht am Ende auch nicht. Am Abend ging es zur Belohnung wieder zum Griechen.

„Yoga (ja, auf einem Donut-Handtuch) am Morgen… vertreibt Kummer und Sorgen.“ 🙂 und dann noch ein für Hostel-Verhältnisse fürstliches Frühstück leiteten den letzten Tag in Vancouver ein und auch den Abschied von Jasmine, die sich unverschämter Weise Richtung Hawaii abmeldete.

Und jetzt warten 15h Greyhound-Busfahrt auf mich. Rocky Mountains… Ich komme!

 

 

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