Wenn Raum und Zeit verschwimmen

7 Tage – 7 US-Bundesstaaten

Welcher Tag ist heute? Wo bin ich? Was mach ich hier?

Bei durchschnittlich 400 Meilen pro Tag, die wir zurücklegen, kann man schnell mal das Verhältnis zu Raum und Zeit verlieren. Es sind unheimlich viele Eindrücke, die ich wahrscheinlich erst im Nachgang wirklich verarbeiten kann.

Dadurch ist es eine noch größere Herausforderung, wirklich im Moment zu leben. Let’s give it a try:

Chicago – Illinois
Die schwülheiße Sonne über Chicago genießen (ertragen) und dabei die City zu Fuß erkunden, weil man so den Beat der Stadt am besten in sich aufnehmen kann.

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Madison – Wisconsin
Auf der Durchfahrt kurz verschnaufen, die Füße in den warmen Lake Monona strecken und dabei die entspannte Atmosphäre der Studentenstadt mit auf die Reise nehmen.

Minneapolis – Minnesota
Moderne trifft Industrie. In Minneapolis war dies schön zu bewundern bei einem Spaziergang über den Wochenmarkt an dem Mill City Museum, das direkt am Mississippi liegt.

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Badlands – South Dakota
Das millionenalte Gestein nur mit der bloßen Hand zu berühren und zu fühlen, wie zerbrechlich aber dennoch gewaltig es ist.

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Black Hills – South Dakota
1.500 m ü.M. auf dem Campingplatz in der Finsternis gemeinsam am Lagerfeuer Burger zu grillen, Bier zu trinken und dabei den unvergleichlich intensiven Duft des umliegenden Tannenwalds zu genießen.

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Custer State Park – South Dakota
Sich von der Morgensonne abseits der Trails aufwärmen zu lassen, während man das entdeckte wunderschöne Panorama bewundert.

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Yellowstone – Wyoming
Die Füße in dem schwarzen, warmen Sand des Yellowstone Lake (2.357 m ü.M. – 354 km² Fläche) zu vergraben und den Blick über den riesigen See schweifen zu lassen.

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Sich von der unfassbaren Schönheit nicht durch den Schwefelgestank der Geysire ablenken zu lassen.

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On the road – Idaho
Die Auswirkungen eines Waldbrands zu erleben, die Berge vor lauter Rauch nicht zu sehen und das Tal in „Kaminqualm“ versinken zu sehen.

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Jackson – Wyoming
Bei unter 0 Grad alle dicken Klamotten anzuziehen, die ich dabei habe, um auf 2.500 m ü.M. einen Sternenhimmel zu bewundern, der nicht von dieser Welt ist.

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Odgen – Utah
Klares, kaltes Bergwasser des Wasserfalls über die Hände rinnen zu lassen, um mich von dem anstrengenden Aufstieg abzukühlen.

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Der Roadtrip ist noch nicht zu Ende. Und doch bin ich schon unendlich dankbar für jede zurück gelegte Meile und verbrachte Minute. Nicht zu wissen, welcher Tag heute ist, ist Luxus und ein tolles Gefühl, das ich mir noch lange erhalten möchte.

 

 

 

 

 

 

 

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